E-Commerce (Electronic Commerce) ist der Oberbegriff für den digitalen Handel: Produkte oder Dienstleistungen werden online präsentiert, bestellt, bezahlt und oft auch ausgeliefert. Zum E-Commerce gehören Onlineshops, digitale Marktplätze wie Amazon oder eBay, Buchungsportale, Abo-Dienste und Dienstleistungen mit Online-Zahlung.
Was braucht ein funktionierender Onlineshop?
Ein ernstzunehmender Shop braucht mehr als eine Produktliste. Dazu gehören: übersichtliche Produktdetailseiten mit hochwertigen Bildern, ein schneller Checkout ohne Zwangsregistrierung, sichere Zahlungsanbieter (PayPal, Klarna, SEPA, Stripe), automatische Steuerberechnung, transparente Versandkosten, rechtssichere Texte (AGB, Widerruf, Datenschutz), eine mobile Bedienbarkeit und ein funktionierendes Retourenmanagement. Fehlt einer dieser Bausteine, springen Kunden im Checkout ab.
WooCommerce, Shopify oder Custom — welches System passt?
WooCommerce (WordPress-Plugin) ist für 80 % aller KMU ideal: keine monatlichen Plattformgebühren, volle Kontrolle, flexibles Design. Shopify ist einfacher eingerichtet, kostet aber monatlich plus Transaktionsgebühren. Shopware ist ein deutsches System mit starkem B2B-Fokus. Custom-Entwicklung in PHP lohnt sich nur bei sehr speziellen Geschäftsmodellen.
Rechtliche Pflichten im deutschen E-Commerce
Ein Shop in Deutschland braucht: ein vollständiges Impressum, eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung, rechtssichere AGB, eine korrekte Widerrufsbelehrung, Buttons mit der Beschriftung „zahlungspflichtig bestellen", eine Preisangabenverordnung-konforme Darstellung (Grundpreise!) und ein funktionierendes Cookie-Banner. Verstöße sind der häufigste Abmahngrund im Online-Handel.