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Mehrwertsteuer-Rechner

Berechne Netto, Brutto und MwSt-Betrag schnell und einfach.

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Nettobetrag 100,00 €
MwSt (19%) 19,00 €
Bruttobetrag 119,00 €
Info: Der reguläre MwSt-Satz in Deutschland beträgt 19%. Der ermäßigte Satz von 7% gilt für bestimmte Waren wie Lebensmittel, Bücher und Zeitschriften.
Zuletzt aktualisiert: 18. April 2026

Netto, Brutto und Mehrwertsteuer kostenlos berechnen

Mit diesem kostenlosen MwSt-Rechner berechnest du Mehrwertsteuer, Netto- und Bruttobeträge in Sekunden. Egal ob du die MwSt aufschlagen, rausrechnen oder einen individuellen Steuersatz verwenden willst — gib einfach den Betrag ein und das Ergebnis erscheint sofort. Funktioniert mit dem deutschen Regelsteuersatz von 19 %, dem ermäßigten Satz von 7 % und beliebigen individuellen Sätzen.

Mehrwertsteuersätze in Deutschland 2026

In Deutschland gelten zwei reguläre Mehrwertsteuersätze. Der Regelsteuersatz von 19 % wird auf die meisten Waren und Dienstleistungen erhoben: Elektronik, Kleidung, Möbel, Handwerkerleistungen, Webdesign, IT-Dienstleistungen und viele mehr. Der ermäßigte Steuersatz von 7 % gilt für Grundnahrungsmittel (Brot, Milch, Obst), Bücher und E-Books, Zeitungen und Zeitschriften, Hotelübernachtungen, öffentlichen Nahverkehr, Schnittblumen und bestimmte kulturelle Leistungen wie Konzerte und Theateraufführungen.

MwSt berechnen: Netto zu Brutto (MwSt aufschlagen)

Die Formel zum Berechnen des Bruttobetrags: Brutto = Netto × (1 + Steuersatz / 100). Bei 19 % Mehrwertsteuer multiplizierst du den Nettobetrag mit 1,19, bei 7 % mit 1,07.

Beispiele bei 19 % MwSt: 100 € netto → 19 € MwSt → 119 € brutto. 250 € netto → 47,50 € MwSt → 297,50 € brutto. 1.500 € netto → 285 € MwSt → 1.785 € brutto. 5.000 € netto → 950 € MwSt → 5.950 € brutto.

Beispiele bei 7 % MwSt: 100 € netto → 7 € MwSt → 107 € brutto. 500 € netto → 35 € MwSt → 535 € brutto.

MwSt rausrechnen: Brutto zu Netto (MwSt herausrechnen)

Um die Mehrwertsteuer aus einem Bruttobetrag herauszurechnen, teilst du durch den Faktor: Netto = Brutto / (1 + Steuersatz / 100). Bei 19 % also durch 1,19 teilen, bei 7 % durch 1,07.

Beispiele bei 19 %: 119 € brutto → Netto = 100 € → MwSt = 19 €. 500 € brutto → Netto = 420,17 € → MwSt = 79,83 €. 1.000 € brutto → Netto = 840,34 € → MwSt = 159,66 €. 10.000 € brutto → Netto = 8.403,36 € → MwSt = 1.596,64 €.

MwSt-Betrag direkt berechnen

Wenn du nur den Mehrwertsteuerbetrag wissen willst: MwSt-Betrag = Nettobetrag × (Steuersatz / 100). Also bei 19 %: Nettobetrag × 0,19. Um den MwSt-Betrag aus dem Bruttobetrag zu ermitteln: MwSt-Betrag = Brutto - (Brutto / 1,19).

Mehrwertsteuer vs. Umsatzsteuer — was ist der Unterschied?

Im Alltag werden die Begriffe Mehrwertsteuer (MwSt) und Umsatzsteuer (USt) synonym verwendet. Rechtlich ist Umsatzsteuer der korrekte Fachbegriff aus dem Umsatzsteuergesetz (UStG). Mehrwertsteuer ist die umgangssprachliche Bezeichnung. Auf Rechnungen darf beides stehen — gemeint ist exakt dasselbe: die Steuer, die auf den Netto-Verkaufspreis aufgeschlagen und an das Finanzamt abgeführt wird.

Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG)

Freelancer, Selbstständige und Kleinunternehmer mit einem Jahresumsatz unter 22.000 € (Vorjahr) und voraussichtlich unter 50.000 € (laufendes Jahr) können die Kleinunternehmerregelung nutzen. In diesem Fall wird keine Mehrwertsteuer auf Rechnungen ausgewiesen — weder berechnet noch an das Finanzamt abgeführt. Im Gegenzug darf kein Vorsteuerabzug geltend gemacht werden. Ob sich die Regelung lohnt, hängt von den eigenen Ausgaben ab: Wer viel investiert (z. B. in Equipment), profitiert oft mehr vom Vorsteuerabzug.

Umsatzsteuer-ID (USt-IdNr.) und Vorsteuerabzug

Eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) wird benötigt, wenn du innergemeinschaftliche Lieferungen oder Leistungen in der EU erbringst. Sie beginnt mit dem Länderkürzel (DE für Deutschland) gefolgt von 9 Ziffern. Die Beantragung erfolgt kostenlos beim Bundeszentralamt für Steuern. Der Vorsteuerabzug bedeutet: Die MwSt die du auf Geschäftsausgaben zahlst (z. B. Hosting, Software, Büromaterial), wird von der MwSt abgezogen die du ans Finanzamt abführst.

Reverse-Charge-Verfahren bei EU-Geschäften

Bei Dienstleistungen an Unternehmen in anderen EU-Ländern (B2B) greift das Reverse-Charge-Verfahren: Die Steuerschuld geht auf den Leistungsempfänger über. Der Dienstleister stellt eine Rechnung ohne MwSt aus und vermerkt „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers gemäß § 13b UStG". Das betrifft z. B. Webdesign- und IT-Dienstleistungen für Kunden in Österreich, den Niederlanden oder Frankreich.

MwSt in Österreich und der Schweiz

Der MwSt-Rechner funktioniert auch für andere Steuersätze. Österreich: 20 % Normalsatz, 10 % ermäßigt (Grundnahrungsmittel, Miete), 13 % für bestimmte Leistungen. Schweiz: 8,1 % Normalsatz, 2,6 % für Grundbedarf, 3,8 % für Beherbergung (Stand 2026). Einfach den gewünschten Satz als individuellen Steuersatz eingeben.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich 19 % Mehrwertsteuer?

Multipliziere den Nettobetrag mit 0,19 für den MwSt-Betrag, oder mit 1,19 für den Bruttobetrag. Beispiel: 100 € netto × 1,19 = 119 € brutto. Der MwSt-Anteil beträgt 19 €.

Wie rechne ich die MwSt raus (Brutto zu Netto)?

Teile den Bruttobetrag durch 1,19 (bei 19 %) oder 1,07 (bei 7 %). Beispiel: 119 € brutto ÷ 1,19 = 100 € netto. Die Differenz (19 €) ist der Mehrwertsteueranteil. Der MwSt-Rechner oben macht das automatisch.

Wann gilt der ermäßigte Steuersatz von 7 %?

Der ermäßigte Satz von 7 % gilt für Grundnahrungsmittel, Bücher und E-Books, Zeitungen, Zeitschriften, Hotelübernachtungen, öffentlichen Nahverkehr, Schnittblumen und bestimmte kulturelle Leistungen wie Theater und Konzerte.

Was ist der Unterschied zwischen Mehrwertsteuer und Umsatzsteuer?

Kein Unterschied — beide Begriffe meinen exakt dasselbe. Umsatzsteuer (USt) ist der rechtlich korrekte Begriff aus dem UStG, Mehrwertsteuer (MwSt) die umgangssprachliche Bezeichnung. Auf Rechnungen darf beides stehen.

Muss ich als Kleinunternehmer MwSt berechnen?

Nein. Kleinunternehmer nach § 19 UStG (Jahresumsatz unter 22.000 €) sind von der Umsatzsteuer befreit. Du weist keine MwSt auf Rechnungen aus und führst keine ab. Dafür entfällt auch der Vorsteuerabzug.

Welche MwSt gilt für Webdesign und IT-Dienstleistungen?

Für Webdesign, Webentwicklung, Programmierung und IT-Dienstleistungen gilt in Deutschland der Regelsteuersatz von 19 %. Bei Geschäftskunden in anderen EU-Ländern mit gültiger USt-IdNr. greift das Reverse-Charge-Verfahren (Rechnung ohne MwSt).

Wie berechne ich die MwSt für meine Rechnung?

Auf einer korrekten Rechnung weist du separat aus: Nettobetrag, MwSt-Satz (z. B. 19 %), MwSt-Betrag und Bruttobetrag. Beispiel: Netto 1.500 € + 19 % MwSt (285 €) = Brutto 1.785 €. Zusätzlich muss deine Steuernummer oder USt-IdNr. angegeben sein.

Gilt der MwSt-Rechner auch für Österreich und die Schweiz?

Ja, nutze einfach den individuellen Steuersatz. Österreich: 20 % (Normal), 10 % oder 13 % (ermäßigt). Schweiz: 8,1 % (Normal), 2,6 % (Grundbedarf), 3,8 % (Beherbergung).

Wie rechne ich die MwSt rückwärts aus einem Bruttobetrag?

MwSt-Betrag aus Brutto: Bruttobetrag - (Bruttobetrag / 1,19) = MwSt-Betrag. Beispiel: 500 € brutto → 500 - (500/1,19) = 500 - 420,17 = 79,83 € MwSt. Oder einfach den MwSt-Rechner oben nutzen.

Was ist Vorsteuerabzug?

Wenn du umsatzsteuerpflichtig bist, darfst du die MwSt die du auf Geschäftsausgaben zahlst (z. B. Hosting, Software, Büromaterial) von der MwSt abziehen die du ans Finanzamt abführst. Das nennt sich Vorsteuerabzug — ein wesentlicher Vorteil gegenüber der Kleinunternehmerregelung bei hohen Ausgaben.

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