Die Keyword-Recherche ist der Prozess, bei dem ermittelt wird, welche Wörter und Wortgruppen deine potenziellen Kunden in Google (oder ChatGPT, Perplexity, Google Maps) eintippen, wenn sie nach deinem Angebot suchen. Sie ist der allererste Schritt jeder seriösen SEO-Strategie — ohne Keyword-Recherche optimiert man gegen Phantome.
Die drei Keyword-Typen
Informational Keywords („Wie funktioniert SEO?") zeigen Interesse ohne Kaufabsicht — gut für Blog-Content. Navigational Keywords („DOSIGNY Lexikon") richten sich an eine konkrete Seite. Transactional Keywords („Webdesigner München", „Onlineshop erstellen lassen") zeigen Kaufabsicht — das sind die Suchbegriffe, die direkt Kunden bringen. Eine gute SEO-Strategie deckt alle drei Typen ab.
Shorttail vs. Longtail
Shorttail-Keywords (1–2 Wörter, z.B. „Webdesign") haben hohes Suchvolumen, aber extremen Wettbewerb und ungenaue Suchintention. Longtail-Keywords (3+ Wörter, z.B. „Webdesigner für Arztpraxis in Ismaning") haben weniger Suchvolumen, aber viel höhere Conversion-Raten — weil die Suchabsicht klarer ist. Für kleine Unternehmen sind Longtail-Keywords fast immer der bessere Hebel.
Die wichtigsten Tools
Google Keyword Planner (kostenlos mit Google-Ads-Konto): Suchvolumen und verwandte Begriffe. Google Search Console: Zeigt, mit welchen Keywords du bereits gefunden wirst — die beste Quelle für eigene Potenziale. Google Suggest und People Also Ask: Kostenlose Einblicke in echte Nutzerfragen. Answer the Public, Ubersuggest und Profi-Tools wie ahrefs oder Sistrix liefern tiefere Daten — letztere kostenpflichtig.