AI Crawler sind Bots, die KI-Anbieter ins Web schicken, um Inhalte zu erfassen — entweder für das Training ihrer Modelle oder für Live-Recherche bei KI-Suchen. Anders als klassische Suchmaschinen-Crawler (Googlebot, Bingbot) sind AI Crawler ein neueres Phänomen mit eigenen Ökonomien und Steuerungs-Mechanismen.
Die wichtigsten AI Crawler 2026
GPTBot (OpenAI) — sammelt Daten für ChatGPT-Training. OAI-SearchBot (OpenAI) — für ChatGPT Search Live-Recherche. ClaudeBot (Anthropic) — Training und Such-Recherche. Google-Extended — Googles separater KI-Crawler (unabhängig vom normalen Googlebot). PerplexityBot — für Perplexity Suche. Applebot-Extended — Apple AI. CCBot — Common Crawl, dessen Daten in vielen LLMs landen. Es gibt 2026 deutlich mehr — und die Liste wächst.
AI Crawler steuern
Über die robots.txt kannst du jeden Crawler einzeln zulassen oder blockieren. Beispiel zum kompletten Sperren von OpenAIs Trainings-Crawler:
User-agent: GPTBot
Disallow: /
Sperren ist aber meist nicht sinnvoll — denn dann erscheinst du auch nicht in AI Citations. Smarter ist meist: zulassen für Live-Recherche-Crawler, blockieren für reine Training-Crawler — abhängig von deiner Geschäftsstrategie.
Sollte man AI Crawler blockieren?
Es ist ein Trade-off. Pro Blockieren: eigene Inhalte werden nicht für KI-Training „abgegriffen", Konkurrenz-Schutz, Urheberrechts-Bedenken. Pro Zulassen: Sichtbarkeit in KI-Antworten, mehr potenzielle Citations, Nutzer-Reichweite. Großverlage und einige Premium-Sites blockieren Training-Crawler, lassen aber Such-Crawler durch. Für die meisten kleineren Websites lohnt sich Blockieren nicht — Sichtbarkeit ist meist wichtiger. Mehr im Beitrag über AI Search 2026.