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Website für Selbständige 2026: Was muss drauf — und was kannst du weglassen?

1. Juni 2026 Dominik Baurhenn 8 min Min. Lesezeit
Website für Selbständige 2026: Was muss drauf — und was kannst du weglassen?

Du machst dich selbständig oder willst endlich eine professionelle Website — und fragst dich: Was muss eigentlich drauf? Hier ist der ehrliche Guide vom Webdesigner der seit 9 Jahren genau solche Websites baut.

Die 5 Seiten die jede Selbständigen-Website braucht

1. Startseite. Dein digitales Schaufenster. In 3 Sekunden muss klar sein: Wer bist du, was bietest du an, für wen. Eine starke Headline, ein Satz der dein Angebot beschreibt, und ein klarer Call-to-Action ("Jetzt Kontakt aufnehmen"). Keine langen Textwände, keine Slider, keine Stockfotos von Handshakes.

2. Leistungen/Angebote. Was genau bietest du an? Beschreibe jede Leistung so, dass dein Wunschkunde versteht was er bekommt. Nicht in Fachsprache, sondern aus der Perspektive des Kunden: Welches Problem löst du? Was ist das Ergebnis? Preisangaben sind optional, aber "ab X €" schafft Transparenz und filtert gleichzeitig Budget-Anfragen.

3. Über mich. Menschen kaufen von Menschen — besonders bei Dienstleistungen. Ein echtes Foto von dir (kein Stockfoto!), deine Geschichte, deine Erfahrung, dein Warum. Diese Seite wird unterschätzt: Sie ist oft die zweitmeistbesuchte Seite auf Freelancer-Websites. Kunden wollen wissen mit wem sie arbeiten.

4. Referenzen/Portfolio. Zeig was du kannst. Screenshots, Kundenstimmen, Case Studies. Auch wenn du gerade erst startest: Jedes Projekt zählt. Ein Testimonial von einem zufriedenen Kunden ist mehr wert als jede Selbstbeschreibung.

5. Kontakt. Mach es maximal einfach dich zu erreichen. Kontaktformular, E-Mail-Adresse, Telefonnummer. Und bitte: Kein Kontaktformular mit 15 Pflichtfeldern. Name, E-Mail, Nachricht — das reicht. Je weniger Felder, desto mehr Anfragen.

Was du 2026 zusätzlich brauchst

Impressum und Datenschutzerklärung — rechtlich Pflicht, nicht optional. Nutze Generatoren die aktuelle Anforderungen kennen.

SSL-Zertifikat (HTTPS) — ohne das zeigt Chrome eine "Nicht sicher"-Warnung. Jeder seriöse Hoster bietet das kostenlos an (Let's Encrypt).

Mobile Optimierung — über 60% deiner Besucher kommen vom Smartphone. Wenn deine Website mobil nicht funktioniert, verlierst du die Mehrheit.

Google Business Profile — kostenlos und enorm wichtig für lokale Sichtbarkeit. Name, Adresse, Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen. Das gehört zu jeder Selbständigen-Website dazu, auch wenn es technisch nicht auf der Website selbst ist.

Was du weglassen kannst

Blog — nur wenn du regelmäßig schreiben willst. Ein Blog mit 2 Artikeln von 2023 wirkt schlimmer als kein Blog. Wenn du einen Blog startest, mach es richtig: mindestens 2 Artikel pro Monat, thematisch zu deiner Branche.

Chat-Widget — klingt modern, nervt aber oft. Die meisten Besucher wollen eine E-Mail schreiben oder anrufen. Ein Live-Chat macht erst Sinn wenn du ihn auch bedienen kannst.

Newsletter — wieder: Nur wenn du ihn auch regelmäßig bespielen willst. Ein leeres Newsletter-Archiv ist kein gutes Zeichen.

Was es kostet

Eine solide Selbständigen-Website mit den 5 Grundseiten, responsive Design, SEO-Grundlagen und Kontaktformular bekommst du ab ca. 1.500 €. Das ist eine Investition die sich durch neue Kundenanfragen schnell amortisiert.

Der nächste Schritt für dein Unternehmen

Ob du gerade erst eine Website planst oder deine bestehende Seite verbessern willst — der wichtigste Schritt ist der erste. In meinen Kundengesprächen höre ich oft: „Ich wollte das schon seit Monaten machen, aber..." Die Wahrheit ist: Jeder Tag ohne professionelle Online-Präsenz ist ein Tag an dem potenzielle Kunden zur Konkurrenz gehen. Eine professionelle Website muss nicht teuer sein — meine Projekte starten ab 1.500 € und beinhalten Design, Entwicklung und SEO-Grundoptimierung. Nutze meinen Kostenrechner für eine erste Einschätzung.

Schreib mir für ein kostenloses 15-Minuten-Erstgespräch. Ich schaue mir deine aktuelle Situation an und sage dir ehrlich, was sinnvoll ist und was nicht. Kein Verkaufsdruck, kein Blabla — nur eine ehrliche Einschätzung von jemandem der seit über 9 Jahren Websites baut.

Mein Praxis-Tipp

Aus über 9 Jahren Erfahrung als Webdesigner und Webentwickler kann ich sagen: Die besten Ergebnisse erzielt man nicht mit der teuersten Lösung, sondern mit der am besten durchdachten. Ob es um Website-Design, SEO-Optimierung oder technische Umsetzung geht — der Schlüssel ist, die Perspektive des Endnutzers einzunehmen. Frag dich bei jeder Entscheidung: Hilft das meinen Besuchern? Bringt das mein Unternehmen weiter? Wenn die Antwort nicht klar „Ja" ist, überdenke den Ansatz. In meinen Kundenprojekten beginne ich jedes Projekt mit einem 30-minütigen Gespräch über Ziele und Zielgruppe — bevor auch nur eine Zeile Code geschrieben oder ein Pixel verschoben wird. Denn die beste Website der Welt nützt nichts, wenn sie das falsche Problem löst.

Du willst eine Website die nicht nur gut aussieht, sondern echte Ergebnisse liefert? Kontaktiere mich für ein kostenloses Erstgespräch. Ich höre zu, stelle die richtigen Fragen und sage dir ehrlich, was für dein Unternehmen Sinn macht — und was nicht. Kein Verkaufsdruck, keine leeren Versprechen, nur eine ehrliche Einschätzung von einem Freelancer der sein Handwerk versteht.

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