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Website-Relaunch: Die komplette Checkliste für 2026

4. April 2026 Dominik Baurhenn 7 Min. Lesezeit
Website-Relaunch: Die komplette Checkliste für 2026

Du merkst, dass deine Website nicht mehr zeitgemäß ist, aber ein kompletter Relaunch klingt nach einem riesigen Projekt? Ist es nicht, wenn man es strukturiert angeht. Hier ist meine Checkliste, die ich bei jedem Relaunch-Projekt durchgehe.

Phase 1: Bestandsaufnahme

Was funktioniert, was nicht? Schau dir deine aktuelle Website ehrlich an. Welche Seiten werden besucht (Google Analytics)? Welche Inhalte sind veraltet? Kommen Anfragen über die Website oder nur über andere Kanäle? Oft ist die Website technisch das Problem, nicht der Inhalt.

Wettbewerber analysieren: Was machen ähnliche Unternehmen in deiner Region online? Nicht um zu kopieren, sondern um zu verstehen was Kunden in deiner Branche erwarten. Wenn jeder Zahnarzt in deiner Stadt Online-Terminbuchung anbietet und du nicht, fällt das auf.

Ziele definieren: Was soll die neue Website erreichen? Mehr Anfragen? Mehr Bewerbungen? Einen professionelleren Eindruck? Diese Ziele bestimmen alles andere: Design, Struktur, Funktionen, Budget.

Phase 2: Planung

Seitenstruktur festlegen: Welche Seiten brauchst du? Eine typische KMU-Website hat: Startseite, Leistungen (mit Unterseiten), Über uns/Team, Referenzen, Kontakt, Impressum, Datenschutz. Das kann je nach Branche variieren. Eine Arztpraxis braucht zusätzlich Sprechzeiten und Terminbuchung, ein Handwerker eine Projektgalerie.

Inhalte vorbereiten: Das ist der Punkt der am meisten unterschätzt wird. Texte schreiben, Fotos organisieren, Teamfotos machen lassen. Mein Tipp: Fang damit an bevor das Design steht. Guter Content bestimmt gutes Design, nicht umgekehrt.

301-Redirects planen: Wenn sich URLs ändern (und das tun sie bei einem Relaunch fast immer), müssen die alten URLs per Weiterleitung auf die neuen zeigen. Sonst verlierst du alle Google-Rankings die du dir über Jahre aufgebaut hast.

Phase 3: Umsetzung

Design und Entwicklung: Responsive Design ist 2026 keine Option, sondern Pflicht. Gleiches gilt für ein SSL-Zertifikat, einen DSGVO-konformen Cookie-Banner und schnelle Ladezeiten. Achte bei der Plattformwahl darauf, dass du Inhalte selbst ändern kannst ohne jedes Mal den Entwickler anrufen zu müssen.

SEO-Grundlagen einbauen: Meta-Titles und Descriptions für jede Seite, saubere Heading-Struktur (H1, H2, H3), Bilder mit Alt-Texten, interne Verlinkung. Das macht den Unterschied ob Google deine neue Seite findet oder nicht.

Barrierefreiheit berücksichtigen: Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Ausreichende Kontraste, bedienbar per Tastatur, Alt-Texte für Bilder, logische Seitenstruktur. Das hilft nicht nur Menschen mit Einschränkungen, sondern auch der Suchmaschinenoptimierung.

Phase 4: Launch und danach

Testen, testen, testen: Auf verschiedenen Geräten, in verschiedenen Browsern. Alle Formulare ausfüllen. Alle Links klicken. Jeden Tippfehler finden.

Google Search Console einrichten: Sitemap einreichen, Indexierung beantragen. Damit Google deine neue Seite schneller findet und indexiert.

Alte Website sichern: Immer ein Backup der alten Seite behalten. Für den Fall dass etwas schief geht.

Nach 2 Wochen prüfen: Sind alle Seiten indexiert? Kommen Anfragen? Gibt es 404-Fehler? Wie sind die Ladezeiten? Ein Relaunch ist kein einmaliges Event, sondern der Start einer kontinuierlichen Optimierung.

Du planst einen Relaunch?

Wenn du unsicher bist wo du anfangen sollst, meld dich bei mir. Ich schaue mir deine aktuelle Website kostenlos an und sage dir ehrlich was sinnvoll ist und was es kosten würde.

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